Kostenlose Girokonten sind auch nicht für jeden
Ein Girokonto im Universalrechner einer Geschäftsbank zu unterhalten, kostet die Bank erhebliche Summen. Andererseits ärgern sich die Kunden über die hohen Gebühren, die vierteljährlich vom Girokonto abgebucht werden. Seit geraumer Zeit haben die Banken jedoch das kostenlose Girokonto als Vorteil für die Kundenbindung erkannt.
Die Zeiten, in denen man bei der Geschäftsbank einfach sein Konto auszahlen konnte, sind lange vorbei. Im Regelfall muss heute für die Barabhebung eine „Gebühr“ gezahlt werden. Aber auch hier gibt es jedoch Unterschiede. Bei manchen Geldinstituten ist die Barabhebung vom Cash Automaten des Instituts oder der entsprechenden Gesellschaft gratis. Doch wenn man bei einem Automaten eines anderen Banknetzes abhebt, wird es teuer, teilweise bis zu 10€.
Doch viele Konsumenten| sind nicht motiviert, für diesen Kostenvorteil das bisherige Bankinstitut zu wechseln. Denn nach dem Finanzdebakel wechseln die vertrauten Gesichter hinter dem Verkaufstisch. Wer gerade die Kundengelder verspekuliert hat, dem kann man auch bei den täglichen Bankgeschäften kaum noch vertrauen. Neue Ratgeber sollen das Vertrauen der Konsumenten zurückgewinnen. Dabei kann ein Wechsel des Geldinstituts oder Sparkasse für den Verbraucher bis zu fast 200 Euro pro Jahr profitabel sein. Finanzprodukte24.de vergleicht bundesweit die Girokonten und demonstriert dem Konsument, worauf beim kostenlosen Girokonto zu achten ist.
Nur wenige Banken bieten nicht nur für Internetkunden sondern auch für Filialkunden ein kostenloses Girokonto. Nur hin und wieder findet es sich aber ohne Zusatzbedingungen, wie regelmäßigem Zahlungseingang oder monatlichem Zahlungseingang.
Gemeinsam mit dem kostenlosen Girokonto wird von einigen Banken und Sparkassen auch die kostenlose EC-Karte und bzw. oder die kostenlose Kreditkarte angeboten. Die Vorteile einer Kreditkarte sind allerdings mit dem Nachteil normalerweise sehr hoher Kreditzinsen verbunden. Wohin der unkontrollierte Kreditkarteneinsatz führt, sieht die Welt soeben in den USA.
Häufig wird das kostenlose Girokonto nur bei regelmäßigem monatlichen Geldeingang ermöglicht. Bei manchen Banken und Sparkassen ist dafür sogar ein monatlicher Sparbetrag erforderlich.
Wieder andere Geldinstitute bieten ein kostenfreies Girokonto nur für bestimmte Gruppierungen an. Eine magische Altersgrenze scheint dabei die Vollendung des 27. Lebensjahres zu sein. Aber auch das kostenlose Girokonto für über 60-jährige ist im Angebot.
Dr. Wolf Blass
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- Veröffentlicht:
- 11.13.08
- Kategorie:
- Girokonten
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