Informationen zur Überschuldung
Eigentlich führt die Bank vor jeder Kreditvergabe eine Bonitätsprüfung durch. Dazu wird eine Überschussrechnung aufgestellt, in der sämtlich Einnahmen- und Ausgaben verzeichnet sind. Wenn bei dieser Rechnung ein positives Ergebnis entsteht, ist der Kunde kreditwürdig. In letzter Zeit allerdings prüfen die Banken diese Bonität nur noch oberflächlich, wodurch für einige Menschen der Ruin entsteht. Nur noch sehr selten verlangen die Banken die Einkommensnachweise der letzten drei Monate und somit haben sie gar keinen Überblick, wozu der Antragsteller finanziell in der Lage ist. Nicht alle Menschen kennen sich im Finanzbereich so gut aus, dass sie die Konditionen eines Kreditvertrags einhundertprozentig verstehen. Oftmals übernehmen sich die Kreditnehmer allerdings mit der Festlegung des Betrags, den sie monatlich leisten wollen. Den wenigsten wird von den Banken vermittelt, dass man höchstens vierzig Prozent des frei verfügbaren Kapitals dafür aufwenden sollte. Um herauszufinden wie viel das ist, erstellt man sich einfach selber eine Überschussrechnung und berechnet vom Ergebnis vierzig Prozent. Grund für diese knappe Berechnung ist, dass die Gefahr überall läuft, schnell arbeitslos oder berufsunfähig zu werden. Eine weitere Ursache für eine Überschuldung vieler Menschen entsteht, wenn der Kreditnehmer – oder einer der Hauptverdiener der Familie – schlimmstenfalls stirbt. Die Hinterbliebenen haben oftmals sehr große Probleme, die Rückzahlungen weiter zu zahlen. Für diese Fälle gibt es eine Kreditversicherung, die zu Beginn des Kreditvertrags abgeschlossen werden muss. Diese tritt, je nach Vereinbarung, nicht nur im Falle eines Todes ein, sondern auch, wenn der Kreditnehmer arbeitslos oder berufsunfähig wird.
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- Veröffentlicht:
- 02.02.08
- Kategorie:
- Kredit
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